Stefan Kramer ist Jahrgangsbester
31.08.2010 - MAIN-KINZIG
Entlassungsfeier an der Fachschule für Kunststoff- und Kautschuktechniker in Gelnhausen - Notendurchschnitt bei 2,1
(gt). An den Beruflichen Schulen in Gelnhausen sind die Kunststoff- und Kautschuktechniker entlassen worden. Von den 20 Absolventen erhielten die drei Jahrgangsbesten eine Prämie von insgesamt 1000 Euro von der Fördervereinigung zur kautschuk- und kunststofftechnologischen Berufsausbildung (FkB): Stefan Kramer (Notendurchschnitt 1,25), Gerhard Stitz (1,6) und Stefan Bindewald (1,6). Der Notendurchschnitt der Klasse lag bei 2,1.
Absolventen:
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wünschten der stellvertretende Schulleiter Hartmut Bieber, der Abteilungsleiter Hans-Jürgen Hammerich und die Klassenlehrer Reinhard Kunze und Achim Wamser den drei Besten ebenso alles Gute wie den übrigen Absolventen: Stefan Bienewald, Ahmet Degermenci, Christopher Dziwok, Nikolaj Fröse, Roland Fuchs, Arthur Herchenreider, Peter Hesse, Eduard Jetzlaff, Stefan Kramer, Marcus Krauß, Sascha Kühnert, Björn Reeg, Stefan Rotter, Roman Saik, Björn Schwab, Christian Semus, Gerhard Stitz, Marko Trikic, Joachim Vohs und Nasib Ullah.
17 Studierende haben zusätzlich die Fachhochschulreife erworben. Insgesamt wollen sieben Absolventen mit Fachhochschulreife im Anschluss an die Technikerschule Kunststofftechnik/Material- und Produktentwicklung studieren. Alle 20 Studierenden haben die Zusatzqualifikation „Qualitätsassistent“ durch eine Prüfung bei der Deutschen Gesellschaft für Qualität (Bad Kreuznach) erworben
Zusatzqualifikationen
Für den Vorbereitungskurs zeichneten der Leiter der Qualitätssicherung der Firma Veritas, Horst Eisenacher, sowie der Fachbereichkoordinator, Achim Wamser, verantwortlich.
Neun Studierende haben das KMK- Fremdsprachenzertifikat erworben. Für die Vorbereitung und Prüfung war Manfred Aul verantwortlich. Durch diese Zusatzqualifikationen verbessern sich nachweislich die Einstellungs- und Aufstiegschancen der Kunststoff- und Kautschuktechniker. Die Arbeitsabläufe der Kunststoff- und Kautschukindustrie erfordern beispielsweise zunehmend berufsbezogene Fremdsprachenkenntnisse, um auf nationaler und internationaler Ebene erfolgreich zu sein.
Im Schuljahr 2009/2010 wurde zum zweiten Mal das Fach „Mitarbeiterführung“ durch Reinhard Kunze unterrichtet. Dieses Fach wurde auf Initiative des Vorstandes des Fördervereins in den Lehrplan übernommen.
In dem Seminar „Sozialkompetenz“ erfuhren die Studierenden in einem „Benimmkurs“, mit welchen Umgangsformen sie im Beruf punkten können. Das Seminar wurde durchgeführt von Fachlehreranwärterin Sandra Köhler (Meisterin im Hotelgewerbe).
Smalltalk und Kleiderknigge
20 Studierende erweiterten ihre sozial- sowie persönliche Kompetenz in Bezug auf souveränen Umgang in Situationen im Berufs- und Alltagsleben. Themen wie zum Beispiel: Smalltalk, Kleiderknigge, Vorstellen und Begrüßen, andere Sitten und „Der gedeckte Tisch“ waren Inhalte des 20-stündigen Kurses.
Für das neue erste Studienjahr haben sich 60 Interessenten angemeldet. Davon nahmen 34 an einer Eignungsprüfung teil; 24 wurden aufgenommen.
Staatlich geprüfte Kunststoff- und Kautschuktechniker übernehmen anspruchsvolle Führungsaufgaben in der Kunststoff und Kautschuk verarbeitenden Industrie. Bei der Herstellung von Kunststoff- und Kautschukprodukten, etwa Spritzgießartikel oder Gummireifen, sind die Kunststoff- und Kautschuktechniker wesentlich an der Planung, Durchführung und Kontrolle der Produktionsabläufe beteiligt.
Das Berufsbild
Zu ihren Aufgaben gehören auch die Kalkulation und der Einkauf von Rohstoffen. Die Techniker prüfen Angebote, erstellen Zeitpläne, planen und verbessern Arbeitsabläufe und kontrollieren die Endprodukte. Darüber hinaus leiten sie Mitarbeiter an und sind für die Ausbildung zuständig. Techniker verfügen neben dem fachlichen Know-how auch über Kenntnisse der Betriebswirtschaft, Qualitätsmanagement und der Mitarbeiterführung.