Kooperation: Möbel Liebeck und Marmor Schwing
07.09.2010 - LAUTERBACH
Lauterbacher Handwerk veredelt Küchen made in Germany
(ot). Auf Granit beißen ist eine Sache - auf Granit schneiden, würzen und kochen eine andere. In den deutschen Nachbarländern Holland und Schweiz werden etwa 80 Prozent der verkauften Küchen mit Natursteinarbeitsplatten ausgeliefert. Naturstein ist beinahe unverwüstlich und auch in Deutschland auf dem Vormarsch, und oft werden die Platten unter dem umgangssprachlichen Oberbegriff Granit gehandelt. Diese Marktentwicklung hat Ralf Beisheim, der seit Anfang des Jahres den Lauterbacher Möbel-Discount-Markt „Möbel Liebeck“ leitet, schon länger im Auge.
Beisheim verfügt über langjährige Erfahrungen im Küchenmöbelsegment und hat bereits gute Erkenntnisse sammeln können, was die Kombination „Küche & Naturstein“ anbelangt. Sein größtes Problem: Der Irrglaube in der Bevölkerung, Naturstein in der Küche sei unbezahlbar. „Richtig ist: Bei Liebeck gibt es ab sofort einen Hauch von Luxus zum Discounterpreis“, rückt er die Neuerung und das Ergebnis der „steinigen Kooperation“ gerade und schwört auf die Verbindung: Küchen made in Germany, die durch Lauterbacher Handwerk veredelt werden können. Das bedeutet: Küchen aus dem Hause Liebeck können auf Kundenwunsch mit Natursteinarbeitsplatten versehen werden. „In Matthias Martin habe ich einen zuverlässigen Geschäftspartner gefunden“, erklärt Ralf Beisheim seine Wahl, die auf den Steinmetzbetrieb „Marmor Schwing“ fiel. Ausschlaggebender Punkt zur produktübergreifenden Kooperation war die saubere Auftragsausführung der neuen Steintreppe zum Möbelmarkt.
Bei Arbeitsplatten aus Naturstein sind Kratzer, Messerschnitte und heiße Töpfe in der Küche kein Problem. Ein Problem hingegen ist die genaue Planung und der aufwendige Einbau, was aber, wenn es der Fachmann ausführt, kein Thema ist. Küchenkauf bleibt unkompliziert, versichern beide Kooperationspartner. Einen weiteren Vorteil schildert Matthias Martin: In die Natursteinplatte können Spüle und Ceranfeld flächenbündig eingearbeitet werden, was eine vereinfachte Reinigung bedeutet und die Hygiene bei der Lebensmittelverarbeitung erhöht. „Wenn es keine Fugen und Ritze gibt, kann sich darin auch kein Schmutz verstecken“, argumentierte der Fachmann. Matthias Martin möchte mittels der Zusammenarbeit auch zeigen, dass der fachliche Horizont eines Steinmetzbetriebes über Grabsteine, Fensterbänke und Treppen hinausgehen kann.
„Gute, wertige Küchen zum fairen Preis für unsere Kunden“, richtet der Marktleiter von „Möbel Liebeck“ sein Ziel aus.