Auto- und Freizeitmesse bot die ganze Palette des motorisierten Angebots - Geringere Nachfrage bei Kleinwagen
(jul). Der Zeitpunkt hätte nicht passender gewählt sein können: Pünktlich zum Auftakt der diesjährigen Formel1-Session fiel der Startschuss für die 7. Alsfelder Auto- und Freizeitmesse in der Hessenhalle am Wochenende. Von tiefer gelegten Sportflitzern bis hin zum leise schnurrenden Rasenmäher gab es jede Menge Highlights für die Besucher zu entdecken. "Schauen, staunen, schwärmen, abwägen und schließlich eine Neuanschaffung planen", so fasste Ralf Geißler, Sprecher der Alsfelder Autohändler, den Reiz der Messe zusammen.
Die sechs Alsfelder Autohäuser Mercedes Roth, Peugeot Geißler, Toyota Autocenter, Ford Köhler, VAG Deisenroth und Opel Hartmann präsentierten ihre neuesten Modelle. Zweiradfans konnten bei den Ständen von Motorrad Suzuki, Fahrrad Schütz und Zweirad Möller ins Schwärmen kommen. Schließlich gab es noch bei "Heim und Haus" und dem Stand der "Awema" die passende Motorisierung für den Freizeit- und Gartenbereich zu bestaunen. Der reine Duft eines Neuwagens, die enorme Energieeffizienz der "grünen Flitzer", das sanft-dumpfe Geräusch beim Schließen der Türen oder das geniale Soundsystem - jeder Besucher konnte sich für etwas anderes begeistern.
"Schwierige Zeiten"Papas Augen und die des kleinen Juniors funkelten beim Anblick des protzigen Straßenbolidens mit über 300 PS, während Mama eher etwas mit viel Platz zum Einkaufen suchte. "Schwierige Zeiten erfordern aktives Handeln und engagiertes Zusammenwirken", so Ralf Geißler, Sprecher der Alsfelder Autohändler. "Vor einem Jahr war ein Verkaufsvertrag viel schneller unterschrieben, heute ist das argumentative Talent eines Verkäufers viel mehr gefragt", so einige der Aussteller. Trotz neuesten "grünen Entwicklungen" wie der Hybridtechnologie, die den Autofahrer vom Image des Klimasünders befreien sollen, ist die Nachfrage nach solchen Modellen eher spärlich. "Jeder sucht sein eigenes Auto. Wir verkaufen Familienvans genauso wie sportlichere Modelle. Nur die Nachfrage nach Kleinwagen ist durch die Abwrackprämie letztes Jahr ziemlich zurückgegangen", so die Händler weiter.
Optimierte Schneidwerke, bessere Leistungen und sachte summende Antriebe hatten die Vertreter der Freizeit- und Gartenmaschinen zu bieten. Bei der Zweiradfraktion war der Trend nach wie vor klar: "Gute Straßenlage und das Gefühl der Freiheit muss die Maschine mitbringen, das sind hier immer noch die besten Verkaufsargumente", meinten einige interessierte Motorradfans.