Freiensteinauer Ferienspielkinder unternahmen Ausflug - Sogar Bären und Luchse gesehen
(gst). Der Wildpark Knüll bei Homberg (Efze) war Ziel des Ferienspiel-Ausflugs der Freiensteinauer Kinder. Um 8 Uhr trafen sich 37 Kinder zur Abfahrt bei der Firma Hellmuth Reisen in Freiensteinau. Nach der etwa eineinhalbstündigen Busfahrt kamen sie im Wildpark an und trafen die Betreuer Heiko und Celia. Heiko erklärte ein paar wichtige Regeln, die man im Park und im Umgang mit den Tieren beachten muss.
Dann wurden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt, los ging die Spurenführung durch den Park. Gleich am Eingang sahen die Kinder eine Hirschkuh mit ihrem Kalb. Diese Gelegenheit nutzten einige zum Füttern. Rot-, Dam-, Muffel- und Sikawild bewegen sich frei im Park und konnten vom Weg aus beobachtet, gefüttert und gestreichelt werden. Nach der kleinen Fütterung stand die Spurensuche an. An einem Bachlauf suchten alle Kinder den perfekten Hufabdruck eines Hirsches. Nachdem alle einen Abdruck gefunden hatten, wurde Gips angerührt und der Hirschabdruck damit ausgegossen.
Während der Gips trocknete, bot sich die Möglichkeit zur Wanderung durch den Park. Als Erstes trafen die Kinder auf eine Rotte von Wildschweinen in einem Gehege. Danach ging es in den Streichelzoo mit Ziegen, Schafen, Ponys und einem drei Wochen alten Eselbaby.
An der nächsten Tierstation, dem Fuchs- und Dachsbau, gab es ein kleines Wunder. Es bot sich die Gelegenheit, den nur in der Nacht aktiven Dachs zu beobachten. Wildpferde, einen Marder und einen Waschbär erlebte man auf der weiteren Exkursion. Zwischendurch sahen die Kinder wieder eine Gruppe von Hirschen.
Der nächste Höhepunkt war das Bären- und Wolfsgehege. Auf der Besucherplattform sah man den Bärenpapa „Balu“, der faul und müde auf dem Waldboden lag, und Bärenmama „Onni“, die mit ihren drei kleinen Bärenkindern spielte.
Danach ging es mit großer Spannung zum Luchsgehege, wo die Kinder die kleinen Luchse bewunderten. Bei der letzten Tierstationen waren Pfaue und Eulen zu sehen.
Am Ende der Führung freuten sich alle auf ihre Gipsabdrücke. Nachdem alle Kinder diese vom Boden gelöst hatten, ging es in den Urwald. Dieser Teil des Parks ist durch einen Zaun von den freilaufenden Tieren abgetrennt, damit die Pflanzen dort ungestört wachsen können.
Damit neigte sich dieser Ferienspieltag dem Ende. Nach dem Abschied von den Betreuern war eine kleine Stärkungspause, bevor die Kinder sich auf dem Spielplatz austobten oder auf den Aussichtsturm auf dem Streulingskopf stiegen, um einen Rundblick über den Wildpark zu genießen. Mit dem Bus wurde dann die Heimreise angetreten.