Aufgeschlossen, kompetent und mit Freude an der Arbeit
05.06.2010 - VOGELSBERGKREIS
Christa Kerly, Doris Haberzettl und Fritz Quanz wurden vom Landrat aus den Diensten des Vogelsbergkreises verabschiedet
(rla). "Das zeichnet sie alle aus: Aufgeschlossenheit, Kompetenz, Freude an der Arbeit und Hilfsbereitschaft" - dies war das einhellige Lob von Landrat Rudolf Marx und der Amtsleiter Werner Köhler, Karl-Peter Mütze und Erich Bloch. In einer Feierstunde verabschiedeten sie Christa Kerly aus Landenhausen, Doris Haberzettl aus Windhausen und Fritz Quanz aus Queck aus den Diensten des Vogelsbergkreises in den Ruhestand.
Lob galt auch Klaus Weitzel aus Schwarz, der seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst tätig ist. Den guten Wünschen schlossen sich Hans-Ulrich Merle von der KVA sowie Ernst Heidelbach vom Personalrat und Frauenbeauftragte Conny Hentz-Döring an. 40 Jahre war Christa Kerly im öffentlichen Dienst tätig. Nach der Handelsschule absolvierte sie eine Ausbildung zur Bürogehilfin bei der Firma Dürbeck und begann 1966 ihre Tätigkeit beim Kulturamt in Lauterbach als Stenotypistin. Sie war in den Folgejahren in der Landwirtschaftsverwaltung tätig. 2005 wurde die Landwirtschaftsverwaltung Teil der Kreisverwaltung. Seit dieser Zeit war Christa Kerly im Hauptamt tätig und schwerpunktmäßig mit dem Aufbau des Zeiterfassungssystems befasst.
Doris Haberzettl kam 2004 zum Vogelsbergkreis und brachte ihre großen Erfahrungen im Rehabilitationsbereich in die Arbeit der kommunalen Vermittlungsagentur ein. Hans-Ulrich Merle lobte "das herausragende Einfühlungsvermögen und das konzeptionelle Denken" der Arbeitsvermittlerin. Die Diplom-Sozialpädagogin mit Schwerpunkt psychosoziale Beratung und Gesundheitsförderung hat als Kinderpflegerin, Pädagogin an der Vogelsbergklinik Hochwaldhausen, als freiberufliche Dozentin und viele Jahre beim Bildungswerk der hessischen Wirtschaft gearbeitet. Von dort aus bestand schon vor der KVA eine enge Kooperation mit dem Sozialamt des Kreises.
Fritz Quanz arbeitete nach der landwirtschaftlichen Berufsschule zunächst bei der Firma Gluck, dann bei der Graf Görtzschen Forstverwaltung. 1972 bildete er sich auf dem zweiten Bildungsweg zum Forstwirt fort. Von 1978 bis 1998 war er als Holzfacharbeiter beim Forstamt Schlitz beschäftigt. Danach wechselte er ins "ARLL", ins Amt für Regionalentwicklung, Landwirtschaft und Landschaftspflege in Lauterbach, und arbeitete dort schwerpunktmäßig als Hausverwalter, später in der Telefonzentrale. Seit 2005 ist er - bedingt durch die erfolgte Kommunalisierung - Mitarbeiter der Kreisverwaltung im Amt für den ländlichen Raum.
Klaus Weitzel hat drei Berufe: er ist Landmaschinenmechaniker, Forstwirt und Verwaltungsfachangestellter. 1985 begann er seine Tätigkeit beim hessischen Forstamt Grebenau. Im September 2002 wechselte er in die allgemeine Landesverwaltung des Vogelsbergkreises, Abteilung Landwirtschaft, Forsten und Naturschutz. Seit 2005 ist er im Amt für den ländlichen Raum der Kreisverwaltung als Pflanzenschutzexperte tätig. Von 1990 bis 2002 war er auch im Personalrat, davon elf Jahre dessen Vorsitzender.