Auch im Vogelsbergkreis sind die Auswirkungen bereits zu spüren
"Klimawandel, doch nicht bei uns!", denken bestimmt viele. Aber das stimmt nicht, denn Deutschland ist mitten im Klimawandel. In Deutschland wurde es in den letzten Jahren schon um 0,9 Grad Celsius wärmer. Nun könnte es heißen: "Die paar Grad Celsius machen doch nichts." Doch die 0,9 Grad Celsius bleiben nicht bestehen. Sie werden zu einem ganzen Grad Celsius. Unter Klimaexperten sagt man auch, dass bis zum Jahr 2100 ein Temperaturanstieg von zirka 2,5 bis 3,5 Grad Celsius zu erwarten ist.
Man merkte den Klimawandel in den vergangenen Jahren auch an den zahlreichen Stürmen, die über Deutschland und den Vogelsberg sehr viel Unheil und Zerstörungen gebracht haben. Durch die vielen Stürme, wie Kyrill, Emma oder Xyntia ist der Wald zu einem brisanten Thema geworden. Der Wald, der zurzeit besteht, ist nicht gegen den Klimawandel gewappnet. Er müsste anders aufgebaut werden. Eine Baumsorte ist zum Beispiel die Fichte, die den Klimawechsel nicht überstehen würde. Ihr macht der Klimawandel im Vogelsberg sehr zu schaffen, da die Winter immer nasser, aber die Sommer immer trockener werden, denn so viel Wasser, wie die Fichte im Winter bekommt, kann sie nicht bis zum Sommer speichern. Ihr fehlt im Sommer Wasser.
Somit müssten zum Beispiel die Baumarten wie die Birke, Spitz- und Bergahorn, Winterlinde, die Weißtanne oder Stiel- und Traubeneiche, Sommerlinde und Gemeine Esche, aber auch Baumarten wie Flaumeiche und Esskastanien, gepflanzt werden.
Die trockenen Sommer und die nassen Winter lassen die Frage aufkommen, ob die vom Sommer ausgetrockneten Böden das viele Wasser im Winter speichern können? Das ist nur eine der vielen Fragen, die über den Klimawandel gestellt werden. Eine weitere Frage wäre, ob der Wald überhaupt durch die trockenen Sommer kommt, ohne dass er austrocknet oder von Waldbränden und Stürmen zerstört wird?
Was könnte man machen, wenn man auf seine Umwelt achtet? Hier sind ein paar Anregungen, die dem Klima und der Umwelt helfen:
oweniger Fleisch essen, um den Methanausstoß zu verringern
oIndustriestaaten sollten auf den CO2- Ausstoß achten
oKohle- und Ölverbrennung sollen gestoppt werden.
Wenn wir nicht ein paar Sachen ändern, leben wir Hessen irgendwann am Meer, weil die Polarkappen nicht der Hitze standgehalten haben.
Madeleine Rausch 9Rb der Oberwaldschule Grebenhain.