„Kinderbetreuung nicht aus Augen verloren“
07.02.2012 - ROMROD
Romröder CDU/FWG-Fraktion spricht sich für einen Anbau der neuen Krabbelgruppe an die Kindertagesstätte aus
(red). Ein Anbau an das Gebäude der Romröder Kindertagesstätte und der Stadtverwaltung soll künftig eine Krabbelgruppe für Unterdreijährige beherbergen, wenn es nach den Stadtverordneten und Magistratsmitgliedern der CDU/FWG-Fraktion geht. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Dr. Birgit Richtberg wurden daher die bestehenden Gebäudeteile von den Fraktionsmitgliedern in Augenschein genommen.
Ein „sehr großes Lob“ sprach Fraktionsvorsitzender Stephan Paule an die Bürgermeisterin und den gesamten Magistrat aus, die die Frage der Kinderbetreuung trotz zahlreicher weiterer kommunaler Herausforderungen nicht aus den Augen verloren hätten. Noch vor wenigen Jahren habe eine Befragung der Romröder Eltern ergeben, dass nur eine sehr geringe Nachfrage nach entsprechenden Betreuungsplätzen für die Jüngsten bestanden habe. Es sei nicht selbstverständlich, dass der Magistrat im Jahr 2012 eine erneute Befragung veranlasst habe. Diese habe nun ergeben, dass für mindestens 13 Kleinkinder in Romrod ein solches Angebot gewünscht werde.
Die evangelische Kindertagesstätte Romrod leiste hervorragende Arbeit. Die CDU/FWG Stadtverordneten waren sich deshalb einig, dass es keinen besseren Standort für die Krabbelgruppe geben könnte als in unmittelbarer Anbindung an die Kindertagesstätte.
Stadtverordneter Mathias Lukes betonte als junger Familienvater, dass gerade ländliche Kommunen wie Romrod auf die Bedürfnisse junger Familien eingehen müssten, damit das Wohnen vor Ort attraktiv bleibe. Die Krabbelgruppe für Unterdreijährige sei ein außerordentlich wichtiges Element im Gesamtpaket der Maßnahmen, mit der die Stadt Romrod dem demographischen Wandel entgegentrete und damit einen wichtigen Baustein für Romrods Zukunftsfähigkeit lege.
„Die Krabbelgruppe hat die ausdrückliche Unterstützung der CDU/FWG,“ unterstrich Paule. Paule zeigte sich zuversichtlich, dass man gemeinsam mit der SPD in der Stadtverordnetenversammlung die Errichtung einer Krabbelgruppe voranbringen werde. Parteipolitische Meinungsverschiedenheiten dürfe es in einer so wichtigen Frage nicht geben.