Der Zufall führte die beiden beim Tanz erneut zusammen
05.05.2010 - ZELL
Eugen und Johanna Hanich feierten goldene Hochzeit
(O). Das Fest der goldenen Hochzeit begingen Eugen und Johanna Hanich in Zell. Beide stammen aus Siemianowicz, dem früheren Laurahütte, einem Vorort von Kattowitz in Schlesien. Die ersten zarten Bande entwickelten sich bei einer Kirchenfreizeit.
Durch das Abitur und ein anschließendes, fünfjähriges Technikum für den heutigen Jubilar Eugen verloren sich beide aber aus den Augen. Jahre später besuchte er mit einem Freund eine Tanzveranstaltung in einem Nachbarort - und wie es der Zufall wollte, traf er dort wieder auf Johanna. 1960 heirateten die Beiden und bekamen zwei Söhne. Eugen war in Kattowitz als Vermessungstechniker und Rettungshelfer im Bergbau tätig. Johanna besuchte die deutsche Schule und konnte dadurch eine Sekretärinnenstelle beim Technischen Überwachungsverein, der mit Firmen im Rhein-Main-Gebiet zusammen arbeitete, bekommen. 1989 siedelten beide über Friedland in die Bundesrepu-blik über und fanden eine neue Heimat in Grebenau und Eulersdorf.
Durch die Vermittlung von Pfarrer Kollmann kamen sie nach Alsfeld. Dort arbeitete Johanna Hanich über zehn Jahre im Rambachhaus. 1998 baute ihr Sohn in Zell ein Haus, in dem beide ihren Lebensabend verbringen.