19. Auflage: Ansprechende Ergebnisse mit Unterhebelrepetiergewehr, Revolver und Flinte
(er). Der Kugelberg war am Wochenende fest in der Hand der großen Westernfamilie, die sich auf dem Gelände des Sportschützenvereins Lauterbach zum 19. Internationalen Unterhebelrepetiergewehr- und Westernschießen eingefunden hatte. Ein Großteil der Besucher nahm die Gelegenheit war, auf der dem Schießstand vorgelagerten Wiese über drei Tage zu campen, was durch das herrliche Sommerwetter begünstigt wurde.
Die stärkste Gruppe mit über 50 Personen stellte erneut die Bürgerschützengilde zu Zimmern aus dem thüringischen Holzlandkreis, die das Westernschießen zu einem Kurzurlaub nutzte. Die beliebte Veranstaltung wurde von Abteilungsleiter Alwin Lomp geleitet, der von zahlreichen Vereinsmitgliedern unterstützt wurde, wodurch das Westernschießen problemlos über die Runden ging. Das bewährte Auswerteteam mit Peter Bachmann, Paul Dickel, Gerhard Möller und Horst Ludwig arbeitete präzise und schnell, so dass am Ende jedes Wettkampftages die Ergebnisse im Aushang zu lesen waren. Im Rahmenprogramm gab es für die zahlreich mitgereisten Kinder ein Schießen mit dem Lasergewehr und die Erwachsenen konnten sich mit dem Kleinkaliber-Gewehr versuchen. Für die Verpflegung sorgte in hervorragender Weise das bewährte Kochteam des SSV mit Köstlichkeiten vom Grill, Bohnensuppe, Salaten und am Sonntagmorgen das beliebte Westernfrühstück mit Eiern und Speck, das wie immer Fried König zubereitet hatte.
Freudiges WiedersehenDer Auftakt war ein Country-Abend, der für viele ein freudiges Wiedersehen bedeutete. Tags darauf fanden sich viele Teilnehmer im Schützenhaus zu einem Country-Abend mit Live-Musik ein. Allerdings standen die sportlichen Aktivitäten im Vordergrund. Unter Aufsicht fanden das Revolver- und Unterhebelrepetiergewehr-Schießen statt. Zugelassen waren sowohl bei Gewehr als auch Revolver alle Kaliber. Geschossen wurde aus 50 oder 25 Metern auf die Kugelbergscheibe. Ebenso beim Flintenschießen. Bei der Siegerehrung, die in Anwesenheit von Bierprinzessin Sabrina stattfand, bedankte sich SSV-Vorsitzender Klaus Scharmann bei allen Teilnehmern, die er für das 20. Schießen im kommenden Jahr einlud. Ein herzliches Willkommen galt Bierprinzessin Sabrina, die als Glücksbringerin auftrat. Mit Hilfe eines Dart-Pfeils, den sie auf die Ergebnisliste warf, wurde als Gewinner einer Fortis-Automatik-Uhr, Berthold Hach aus Uttrichshausen, ermittelt. Die eigentliche Siegerehrung nahm der stellvertretende SSV-Vorsitzende Stefan Scheuring vor. Er stellte fest, dass die sportlichen Resultate hervorragend waren und sich die 18 teilnehmenden Frauen in der Männerriege sehr gut schlugen. Der Ablauf des Schießens sei reibungslos verlaufen. Ein herzliches Dankschön galt den vielen Helfern des Vereins.
Wertvolle SachpreiseDie Sonderwertung für die versehrten Schützen gewann Uwe Seel aus Bad Dürkheim (248 Ringe) vor Wolfgang Dietz aus Rotenburg/Fulda (213). Die Jugendwertung gewann Marcel Köppel aus Worms (169) vor David Dorna (153), Max Müller aus Apolda (149) und Anna Sachse aus Zimmern (129). Die Damen-Wertung gewann erneut Angelika Neudert aus Obertshausen (269). Auf die Plätze kamen Melanie Heinecke aus Hainichen (262) und Vicky Rickert aus Langen (237). Bester Winchester-Schütze war Karsten Dietz aus Rotenburg/Fulda mit 98 Ringen. Das beste Ergebnis in der Kategorie Revolver erzielte mit 95 Ringen Jochen Vogel aus Motten. Bester Flintenschütze war mit zehn getroffenen Tauben Roland Ernst aus Morschen. Sieger in der Gesamtwertung aus allen drei Waffen wurde Karsten Dietz aus Rotenburg/Fulda mit 285 Ringen, vor Olaf Mitscherlich aus Umpferstedt (283) und Bernd Dimmerling aus Großenlüder mit (281). Die drei Ersten konnten sich über eine Winchester, eine Roling-Block und einen Vorderlader-Bausatz freuen. Bis zu Rang 50 gab es wertvolle Sachpreise.
Die Mannschaftswertung gewann die SG Buchschlag mit Manfred Möller, Bernhard Pientk und Erich Frank (274). Auf die Plätze kamen Green Country mit Rüdiger Damm, Karsten Dietz und Michael Wehner (270) und die SG Gersfeld mit Reiner Müller, Holger Schmidt und Christoph Grösch (268).