„Mächtig stolz“ auf Lehrkräfte

Der Schulleitung der Schule an der Wascherde wurde das „OloV-Gütesiegel“ im Haus der Wirtschaft in Frankfurt überreicht (von links): Ministerialrat Christopher Textor (Hessisches Kultusministerium), Staatssekretär Dr. Philipp Nimmermann (Hessisches Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen), Andreas Wellstein (stlv. Schulleiter), Jan-Christoph Frühauf (Konrektor), Isabelle Paul (BO-/OloV-Koordinatorin und Lehrkraft), Tanja Karina Schwan-Brosig (Schulleiterin), Désirée Derin-Holzapfel (Vizepräsidentin der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände). Foto: Frühauf

LAUTERBACH - (red). Es hat sich in den vergangenen Jahren einiges an der Schule an der Wascherde getan. Optisch müsste man hier wohl bei der gründlichen Sanierung und Renovierung des ganzen Schulgebäudes vor rund sechs Jahren anfangen. Für manche Personen, wie zum Beispiel Ehemalige aber auch Lauterbacher ist die Schule heute immer noch kaum wiederzuerkennen, da nicht nur das Außen und Innen, sondern auch die technische Ausstattung der Schule an der Wascherde auf dem neuesten, modernen sowie digitalen Stand ist, erklärt die Schulleitung. Doch nicht nur die „Hardware“ stehe in neuem Glanz dar, auch die „Software“ habe sich mit der Zeit regelmäßig „geupdatet“ und weiterentwickelt – wie man es neudeutsch und technisch sagen könnte. Neben dem ersten Zertifikat „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“, auf das die Auszeichnung MINT-freundliche Schule (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik) sowie Umweltschule folgte, wurde nun ein weiterer, seit Jahren aufgebauter Schwerpunkt der Pädagogik und Didaktik der Schule an der Wascherde honoriert: Der Schule an der Wascherde wurde nun das „OloV-Gütesiegel“ in einem besonderen Festakt im Haus der Wirtschaft in Frankfurt durch die Hände des Staatssekretärs Dr. Philipp Nimmermann (Hessisches Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen), des Ministerialrats Christopher Textor (Hessisches Kultusministerium) und Désirée Derin-Holzapfel (Vizepräsidentin der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände) überreicht. Mit der Schule an der Wascherde wurden in diesem Durchgang zwei Schulen erstmalig und 21 Schulen mit dem Gütesiegel erneut zertifiziert. Somit gehört die Schule an der Wascherde von rund 2000 allgemein bildenden Schulen in Hessen zu den 110 Siegelschulen des Landes. „OloV“ ist eine Abkürzung für „Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang [zwischen] Schulen [und] Beruf“, oder kurz: Berufsorientierung (BO).

„Wir als Schulleitung sind mächtig stolz auf die qualitativ hochwertige Arbeit der Lehrkräfte der Schule an der Wascherde und auch der ehemaligen Lehrkräfte, die bereits Bausteine zum erreichten Ziel der Zertifizierung gelegt haben. Ohne die gute Zusammenarbeit der regionalen Kooperationsbetriebe und unserer Elternvertreter wäre jedoch all dies nicht möglich gewesen”, sagt Schulleiterin Tanja Karina Schwan-Brosig. „Besonders herauszuheben ist dabei die koordinierende Arbeit im vergangenen Jahr von Isabelle Paul als unsere OloV- und BO-Koordinatorin und unserem Konrektor Jan-Christoph Frühauf, welche die Bewerbung und das Zertifizierungsverfahren federführend vorbereitet haben”, lobt Schwan-Brosig nach der Verleihung mit der Urkunde in der Hand. Die einzelnen Bestandteile der Berufsorientierung der Schule an der Wascherde aufzuzählen und zu erklären, sei abendfüllend, wie man auch regelmäßig an den Informations- und Elternabenden erleben könne. „Hierfür haben wir neben einem übersichtlichen Informations-Flyer natürlich extra einen Bereich auf unserer Internetseite, der die einzelnen Bestandteile ausführlich erläutert”, weist Andreas Wellstein hin.

Jan-Christoph Frühauf fügt an, dass die Arbeitsgruppe „BO-OloV“, die die Bewerbung und das Überprüfungsverfahren vorbereitet hat, vor allem die seit Jahren gute Arbeit im Bereich der Berufsorientierung wie zum Beispiel Kompetenzfeststellungsverfahren, der Besuch von Ausbildungsmessen, Praktika, hausinterne „Jobinterviews“ (Ausbildungsmesse), ein großes Netzwerk an Kooperationspartnern, die fachliche Arbeit im Arbeitslehreunterricht sowie die überfachlichen Unterrichtsinhalte und vieles mehr in besonderer Weise herausgestellt hat. „Sowohl von Schülerinnen und Schülern, den Erziehungsberechtigten sowie Ehemaligen und den Kooperationsbetrieben wird uns dies jährlich in Evaluationsgesprächen positiv zurückgemeldet.”, so Frühauf.

Wie schon Staatssekretär Nimmermann im Festakt aufzeigte: „Mit einem Zertifikat und dem Schild an der Tür ist die Arbeit nicht abgeschlossen.“ Dies ist auch der Schule an der Wascherde bewusst, wie die Schulleitung und die BO-/OloV-Koordinatorin betonen.

Vorerst darf aber erst einmal gefeiert werden, während organisatorisch eine heiße Phase der Berufsorientierung in der Schule anläuft: Die Praktika stehen bevor. Jedoch ist bereits ein angemessener schulinterner Festakt geplant, der am 28. Oktober in der Aula der Schule an der Wascherde stattfindet.

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