Volksbank Grebenhain verabschiedet Werner Eichenauer

Von red

Vorstandvorsitzender Martin Winter, der scheidende Vorstand Werner Eichenauer und der Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank eG, Werner Müller (von links). Foto: Ganss

GREBENHAIN/STOCKHAUSEN - (red). Im vergangenen Jahr fusionierte die Spar- und Darlehenskasse Stockhausen mit der Volksbank Grebenhain. Nun wurde Vorstandsmitglied Werner Eichenauer nach 38-jähriger Vorstandstätigkeit in den Ruhestand verabschiedet. Bei Schmidt`s in Stockhausen hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden: Familie, langjährige Weggefährten, Abteilungsleiter Norbert Kempf vom Genossenschaftsverband sowie Vorstand und Mitarbeiter der Volksbank. Kempf betonte das stets gute und faire Miteinander zwischen ihm und Werner Eichenauer. "Mir werden die Gespräche und Telefonate mit Ihnen fehlen", sagte er.

Martin Winter, Vorstand der Volksbank, ging auf die Lebensleistung von Werner Eichenauer ein. "38 Jahre Vorstand in ein und derselben Bank. Das sagt viel über einen Menschen aus. Im Vergleich dazu hatte die Deutsche Bank in diesem Zeitraum zehn Vorstandsvorsitzende gehabt", betonte er. Eichenauer und Martin Winter waren "die Motoren der Verschmelzung" der ehemaligen Spar- und Darlehenskasse in Stockhausen und der Volksbank Grebenhain. Gemeinsam hatten sie die Banken auf einen "guten Weg" gebracht. Winter betonte, dass er Eichenauer als einen Vorstand "mit Ecken und Kanten" kennengelernt habe, der immer zu 100 Prozent hinter "seiner" Bank stehe, stets vorausgehe und mit anpacke.

Als Winter Vorstand in Grebenhain geworden war, habe sein Vorgänger Reiner Schlotthauer zu ihm gesagt: "Wenn du ein Problem hast und nicht weiterkommst, dann frag den Werner Eichenauer aus Stockhausen. Der ist ein wandelndes Banklexikon." Winter überreichte Werner Eichenauer als Geschenk eine Münze aus dem Jahr 1981. In diesem Jahr wurde Werner Eichenauer zum Vorstand der Spar- und Darlehnskasse in Stockhausen bestellt.

Der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende der Spar- und Darlehenskasse Stockhausen, Otto Lips, sprach davon, dass der Verabschiedete den Genossenschaftsgedanken quasi in den Genen verankert habe. "Werner Eichenauer, ein bodenständiger Stockhäuser Junge, wurde das ,Bankblut' schon in die Wiege gelegt." Die Spar- und Darlehnskasse Stockhausen war von ihrer Gründung 1880 an im Hause Eichenauer untergebracht. Der Urgroßvater von Werner Eichenauer war damals Bürgermeister und Gründungsmitglied. Später erfolgte der Umzug in den Neubau in der Altefeldstraße. Werner Eichenauer hat seine Ausbildung bei der Volksbank Gießen eG Westanlage und bei der Raiffeisen Genossenschaftsbank Lauterbach absolviert. Am 1. Mai 1981 hat er das Vorstandsamt in Stockhausen von seinem Vater übernommen. Otto Lips bedankte sich bei Werner Eichenauer für dessen Arbeit. Er sei immer Vorbild gewesen, habe Mut bewiesen sowie Ruhe und Vertrauen ausgestrahlt.

Zum Abschluss bedankte sich Werner Eichenauer bei den Anwesenden für die Glückwünsche. Jetzt beginne für ihn ein neuer Lebensabschnitt, den er gemeinsam mit seiner Ehefrau Doris und den beiden Töchtern genießen könne. Zufrieden kann er auf sein nun hinter ihm liegendes Berufsleben blicken.

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