Doping-Kronzeuge Dürr vor lebenslanger Sperre

Steht vor einer lebenslangen Sperre als Doping-Wiederholungstäter: Johannes Dürr. Foto: Expa/ Erich Spiess/APA (Bild: dpa)

Wien (dpa) - Skilangläufer Johannes Dürr aus Österreich steht vor einer lebenslangen Sperre als Doping-Wiederholungstäter.

Der 32-Jährige soll demnach «lebenslang von Sportveranstaltungen jeglicher Art» ausgeschlossen werden. Das geht aus einem Schreiben der österreichischen Anti-Doping Rechtskommission hervor, das allerdings noch nicht rechtskräftig ist. Nach Informationen der ARD wolle Dürr keinen Widerspruch einlegen, das habe sein Anwalt gesagt.

Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 war Dürr erstmals positiv getestet und gesperrt worden. Als Kronzeuge hatte er danach weitreichende Aussagen gemacht und die «Operation Aderlass» ausgelöst, die bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld/Österreich zu Razzien geführt hatte. Auch nach seinem Comeback habe er Blutdoping betrieben, sagte Dürr.

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