Rheinland-Pfalz und Hessen helfen Kreativen

(jdu). Rheinland-Pfalz unterstützt Kulturschaffende in der Coronakrise. „Viele freischaffende Künstlerinnen und Künstler, wie auch die übrigen Selbstständigen im Kultur-...

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MAINZ/WIESBADEN. (jdu). Rheinland-Pfalz unterstützt Kulturschaffende in der Coronakrise. „Viele freischaffende Künstlerinnen und Künstler, wie auch die übrigen Selbstständigen im Kultur- und Kreativbereich haben durch die Absage von Veranstaltungen keine Arbeit und damit auch kein Einkommen mehr“, sagte Kulturminister Konrad Wolf am Montag in Mainz. Um ihnen auch über das von den Länderministern mit ausgehandelte 50-Milliarden-Euro-Hilfspaket des Bundes hinaus zu helfen, ändert Rheinland-Pfalz ab sofort die Bedingungen seiner Kulturförderung.

Förderung: Rheinland-Pfalz streckt Bewilligungszeitraum

Für alle Projektförderungen ist der Bewilligungszeitraum nun bis Ende des Jahres verlängert worden, teilt Kulturminister Wolf mit. Das soll Kulturschaffenden ermöglichen, Veranstaltungen nicht abzusagen, sondern zu verschieben. Beantragte Mittel werden auf Basis der bis Februar eingereichten Anträge unverändert weitergezahlt. Gleichzeitig sind Kulturschaffende verpflichtet, finanziellen Schaden da, wo es möglich ist, durch Veränderungen am Projekt oder Verschiebungen zu minimieren. Bereits gezahlte Förderungen für Veranstaltungen, die abgesagt werden mussten oder müssen, werden nicht pauschal zurückgefordert: Ausgaben, die schon getätigt wurden oder nicht abwendbar sind können Veranstalter im Verwendungsnachweis geltend machen.

Hessen plant Programm, das Bundeshilfspaket ergänzt

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Hessen hatte bereits am Freitag angekündigt, zusätzlich zu dem Programm des Bundes auch ein Landesprogramm für Kulturschaffende auflegen zu wollen. Es soll zusammen mit dem hessischen Nachtragshaushalt beschlossen werden. Das Bundesprogramm für kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige sieht Soforthilfen von 9000 bis 15 000 Euro vor. Bundestag und Bundesrat wollen noch diese Woche darüber beschließen.