Fans sollen Löwen zum Heimsieg gegen München brüllen

Löwen Frankfurt

Fans sollen Löwen zum Heimsieg gegen München brüllen

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) – . Der „siebte Mann“ soll den Frankfurter Eishockey-Löwen an diesem Freitag (19.30 Uhr) zum zweiten Saisonheimsieg über DEL-Tabellenführer EHC Red Bull München verhelfen. „Beim ersten Mal ist die Halle fast explodiert“ erinnerte sich Franz-David Fritzmeier, der Sportdirektor der Hessen, bei einem Online-Pressegespräch am Donnerstag an das Duell vom 30. September. „Das war damals der Schlüssel zu unserem Sieg.“ Die Bayern, so der 42-Jährige weiter, „sind die dominierende Mannschaft in der Liga und die einzige, die wirklich übermäßig schwer zu schlagen ist“. In Frankfurt hatten  die Münchner im Penaltyschießen ihre bislang einzige Auswärtspleite erlitten.

Die Vorzeichen für die Löwen sind positiv: Die bisherigen Ticketverkäufe für die knapp 7000 Zuschauer fassende Eissporthalle am Ratsweg weisen laut Pressesprecherin Jana Duderstadt auf eine ausverkaufte Arena hin. Sollten die Fans nicht die gewünschte Wirkung erzielen, würden die Löwen weiter auf ihren ersten Sieg in diesem Jahr warten müssen.

Am Montag unterlagen sie mit 3:5 bei den Iserlohn Roosters, am Mittwoch mit 2:3 im Penaltyschießen bei den drittplatzierten Mannheimer Adlern. Nach der regulären Spielzeit hatte es nach einem Ausgleichstor von Brett Breitkreuz in den letzten Sekunden des Schlussdrittels 2:2 gestanden. Zudem wartet am Sonntag (16.30 Uhr) beim Tabellenzweiten ERC Ingolstadt ein weiteres schweres Duell auf den Aufsteiger.

Unruhe soll bei den Löwen aber auch bei einem sieglosen Wochenende nicht aufkommen. „Das wäre nichts Dramatisches, denn wir treffen nacheinander auf die top Drei der Liga, die auch bei den Finanzen zu den top Sechs gehören“, sagte Fritzmeier. „Für uns wäre auch danach noch alles gut. Wir müssen weiter stabil punkten und bei jedem Spiel etwas dazulernen.“

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Hinter den Kulissen laufen beim Tabellenneunten seit der Länderspielpause im November schon die Kaderplanungen für die nächste Saison. „Das ganze Team wird nicht zusammenbleiben“, verriet Fritzmeier. „Aber es ist noch keiner abgeschrieben, und wir haben auch noch nicht wirklich viele Verträge verlängert.“