Kampf gegen Staus: So arbeitet die Verkehrszentrale

Im Kontrollzentrum der Verkehrszentrale Deutschland am Flughafen Frankfurt laufen alle Informationen über Staus, Baustellen und Unfälle auf den Autobahnen zusammen. Foto: Maximilian Brock

Rund um die Uhr wird der Verkehr auf den deutschen Straßen beobachtet und gesteuert. Dahinter steckt ein komplexes System. Wie das funktioniert und hilft, Staus zu verhindern.

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FRANKFURT. In Hessen und Rheinland-Pfalz enden die Sommerferien. Der ADAC prognostiziert ein staureiches Wochenende auf den deutschen Straßen. Nicht erst seit der Sperrung der Salzbachtalbrücke und den langwierigen Bauarbeiten am Darmstädter Kreuz sind die Menschen in der Region leidgeprüft in Sachen Stau. Die Verkehrszentrale Deutschland am Frankfurter Flughafen steuert den Verkehr auf den Autobahnen in Rhein-Main und darüber hinaus. Das Ziel: Staus verhindern. Lesen Sie mehr zum Thema und werfen Sie einen exklusiven Blick in die Verkehrszentrale Deutschland: Hier geht’s zur interaktiven Hintergrundgeschichte.

Eine feste Definition, ab wann im Verkehr von „Stau“ die Rede ist, gibt es nicht. Laut Duden ist ein Stau eine „Ansammlung von Fahrzeugen in einer langen Reihe durch Behinderung, Stillstand des Verkehrs“. In der Wissenschaft sei viel über die Definitionen für Verkehrsstaus diskutiert worden, sagt Stauforscher Prof. Dr. Michael Schreckenberg von der Universität Duisburg-Essen. „Für mich ist Stau, wenn Fahrzeuge auch nur kurz mal stehenbleiben müssen“, erklärt er.

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Die Steuerung des immer dichter werdenden Verkehrs und die Verhinderung von Staus ist eine komplexe Aufgabe. Für das Rhein-Main-Gebiet zuständig ist die Verkehrszentrale Deutschland am Frankfurter Flughafen. Ist eine Strecke überlastet, gibt es eine Reihe von Instrumenten, um die Entstehung von Staus zu verhindern. Welche das sind und wie sie funktionieren, erfahren Sie in dieser interaktiven Hintergrundgeschichte.