Schwierige Löscharbeiten bei Brand in Ehringshausen

Schwierig gestalten sich die Löscharbeiten bei dem Wohnhausbrand in Ehringshausen. Foto: Gössl

Ein Wohnhaus in der Straße "Lindenplatz" in Ehringshausen brannte am Mittwochmorgen.

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EHRINGSHAUSEN. Ein Wohnhaus in der Straße "Lindenplatz" in Ehringshausen brannte am Mittwochmorgen. Die Flammen hatten sich vom ersten Obergeschoss ins ganze Haus ausgebreitet. Laut Polizei befand sich der 60-jährige Bewohner zu diesem Zeitpunkt bereits an seiner Arbeitsstelle. Demnach sei niemand verletzt worden. Weitere Personen hätten sich nicht in dem Wohnhaus befunden. Allerdings sei eine Katze in den Flammen verendet.

"Es waren rund 70 Kräfte im Einsatz", schilderte der Gemündener Gemeindebrandinspektor Tobias Tomaschewski vor Ort. Demnach waren neben den Feuerwehren aus Gemünden auch die Wehren aus Homberg im Einsatz. Die Ohmstädter stellten ihre Drehleiter zur Verfügung. Auch Kameraden aus Alsfeld waren in den Gemündener Ortsteil ausgerückt. Zur Brandursache und Schadenshöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden, berichtet das Polizeipräsidium Osthessen.

Zunächst war es darum gegangen, das Ausbreiten der Flammen auf die angrenzenden Gebäude zu verhindern, anschließend rückten Löschtruppe mit Atemschutzgeräten vor. "Etwa zehn Trupps werden im Einsatz gewesen sein", meinte Tomaschewski. Erschwert worden seien die Löscharbeiten durch die Lage des Wohnhauses, das sich etwas zurückversetzt in einem Hof befindet. Zum Teil wurde aus dem Garten des Nachbargrundstückes gelöscht.

"Mit der Drehleiter war da schwer heranzukommen", sagte Gemündens Bürgermeister Lothar Bott, der am Morgen auch zur Brandstelle geeilt war. Die Gemeinde habe auch mitgeholfen, den Bewohner ausfindig zu machen, der, wie die Polizei bestätigte, während des Brandes bereits an seiner Arbeitsstelle und somit nicht gleich zu erreichen war. Das Haus ist nach dem Brand vorerst unbewohnbar, allerdings sei für den 60-Jährigen eine vorübergehende Unterkunft gefunden worden. "Der Mann kommt unter", meinte Bott.