Haftstrafe für Aktivistin - Tumulte bei Urteilsverkündung

Archivfoto: Dickel

Zwei Jahre und drei Monate Haft. So lautet das Urteil im Prozess gegen eine Aktivistin nach Tritten im Dannenröder Forst gegen Polizisten. Nach dem Richterspruch kam es zum Tumult.

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ALSFELD. Rund ein halbes Jahr nach den Protesten im Dannenröder Forst gegen den A49-Ausbau ist am Mittwoch das Urteil gegen eine namenlose Aktivistin gefallen. Der Angeklagten ("Frau UWP1") wurde vorgeworfen, zwei Polizisten getreten zu haben. Die Frau wurde zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Im Gerichtssaal und davor spielten sich während der Urteilsverkündung tumultartige Szenen ab. Die Polizei musste Prozessbeobachter auf Anordnung des Richters entfernen. Auch die Angeklagte rief zwischen der Urteilsverkündung immer wieder laut dazwischen.

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