Gedenkstein gestohlen

Ursula Kunkel hatte noch Blumen vor dem Gedenkstein gepflanzt. Jetzt ist er verschwunden.  Foto: Kunkel

"Herzlos, dreist und unverschämt", so bezeichnet Ursula Kunkel aus Lauterbach die Tatsache, dass ein bisher unbekannter Täter oberhalb der Kirschenallee am Waldrand in...

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. Lauterbach (an). "Herzlos, dreist und unverschämt", so bezeichnet Ursula Kunkel aus Lauterbach die Tatsache, dass ein bisher unbekannter Täter oberhalb der Kirschenallee am Waldrand in Lauterbach den Gedenkstein für ihren vor 18 Jahren verstorbenen Ehemann ausgegraben und mitgenommen hat. Er stand an dem Weg zum Hainig und wurde an der Stelle mit Beton in der Erde befestigt, an der ihr Mann damals einem plötzlichen Herztod erlag. Der Stein muss nach Ursula Kunkels Angaben zwischen dem 14. und 17. April entwendet worden sein. Es handelt sich um einen zirka drei bis vier Zentner schweren Findling, den die Firma Schmalz Natursteine damals in ihrem Auftrag dort aufgestellt hatte. Das sei mit den Grundstückseigentümern, den Riedeseln Freiherren zu Eisenbach, abgesprochen gewesen. Auf dem Stein befand sich eine Metallplatte mit dem Spruch "Wer kämpft, kann verlieren. Wer aufgibt, hat schon verloren." Vor den Stein hatte Ursula Kunkel noch Blumen gepflanzt. Bei der Polizei hat sie den Diebstahl nicht angezeigt. Wer etwas über den Verbleib des Steines sagen kann, der damals 500 Euro gekostet hat, wird gebeten, sich per E-Mail beim Lauterbacher Anzeiger zu melden (redaktion-la@vrm.de).