Facharzt Dr. Matthias Pleser sowie die Chefärzte Dr. Andreas Müller von Postel und Dr. Jürgen Ludwig dankten im Namen des Stiftungsrats und des Vorstandes Dr. Johannes-Josef Veltin und Achim Müller für die hervorragende Leitung der Abteilung Unfall- und Orthopädische Chirurgie in der Übergangsphase (von links). Foto: Heiss

Oberärzte sicherten unfallchirurgische Versorgung am Lauterbacher Krankenhaus ohne Qualitätsverlust in der Übergangsphase

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LAUTERBACH. (red). Mit einem Weinpräsent und der Anerkennung von Stiftungsrat und Vorstand wurde dem Leitenden Oberarzt der Unfall- und Orthopädischen Chirurgie, Dr. Johannes-Josef Veltin, sowie dem Oberarzt Achim R. Müller für die Versorgung der Patienten am Krankenhaus Eichhof in der Zeit ohne Chefarzt gedankt, teilt das Krankenhaus mit.

„Durch die Besetzung mit der chefärztlichen Doppelspitze zum 1. Juli dieses Jahres ist das Team wieder vollständig. Unsere Patienten mussten dennoch keinerlei Einschränkungen in der ärztlichen Versorgung hinnehmen, da wir mit Dr. Veltin und Achim Müller zwei hervorragende und sehr erfahrene Chirurgen für die Unfallversorgung an Bord haben“, zieht der Chefarzt der Unfall- und Orthopädischen Chirurgie Dr. Ludwig ein positives Resümee der vergangenen eineinhalb Jahren ohne Chefarzt.

Die beiden leitenden Ärzte seien seit vielen Jahren wichtiger Bestandteil der Orthopädie und Unfallchirurgie am Krankenhaus Eichhof. Durch den zwischenzeitlichen Wechsel von Chefarzt Dr. Ludwig zum Orthopädischen Zentrum am Eichhof hätten die beiden Mediziner Ende 2018 nahtlos die Verantwortung für die Abteilung übernommen. Eine Neubesetzung der Chefarztstelle sei nicht erforderlich gewesen, da Veltin und Achim Müller nach Ansicht der Führungsgremien der Eichhof-Stiftung „die herausragende Qualität in der Versorgung der Patienten im Vogelsbergkreis gewährleisten konnten“.

Zusätzlich hatte Dr. Johannes Veltin dank seiner Qualifizierung auch die Position des Durchgangsarztes (D-Arzt) übernommen, sodass auch Arbeitsunfälle nicht an andere Krankenhäuser überwiesen werden mussten. Gleiches galt auch für die Versorgung von Kindern im Einzugsgebiet.

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„Wir haben gerne die Verantwortung für die Abteilung übernommen, auch wenn es deutlich mehr zusätzlichen Arbeitsaufwand bedeutet hat. Uns war wichtig, dass unsere Patienten den gleichen Standard in der Versorgung erwarten durften wie zuvor. Das ist uns gelungen“, sagen die beiden Fachärzte Veltin und Müller einstimmig.

Durch die Neubesetzung zum 1. Juli mit zwei Chefärzten in der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie stelle sich das Krankenhaus Eichhof nunmehr noch breiter auf „und avanciert zum Hochkaräter in der orthopädischen und unfallchirurgischen Versorgung der Patienten im Vogelsberg und darüber hinaus“, ist die Krankenhausleitung überzeugt.