VdK Lautertal: „Bewegen uns in anderen Zeiten“

VdK-Kreisvorsitzender Hans-Jürgen Röhr (von links) bedankte sich bei Manfred Schulz, Irma von Alt, Mechthild Höll und Kurt Stein gemeinsam mit dem VdK-Vorsitzenden Lautertals, Erwin Stock, für langjährige Treue zum Sozialverband VdK. Foto: Stock

Wenig zu berichten aber dennoch viele mahnende Worte zur allgemeinpolitischen Entwicklung in Deutschland gab es auf der Hauptversammlung des Lautertaler Vdk-Ortsverbands.

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ENGELROD. (gst). Wenig zu berichten gab es bei der Hauptversammlung des VdK-Ortsverband Lautertal im Dorfgemeinschaftshaus von Engelrod. Trotzdem hatten sich zahlreiche Mitglieder eingefunden. Manche Mitglieder sind mit der Pflege von Kontakten aber noch etwas vorsichtiger. Dies war sicherlich auch ein Grund, dass nur ein kleiner Teil der zur Ehrung anstehenden Mitglieder die Auszeichnung persönlich entgegennehmen konnte. Dazu war auch der Kreisvorsitzende Hans-Jürgen Röhr gekommen, der in seinem Redebeitrag auch die zukünftigen Aufgaben, denen sich der VdK in einer schwierigen Zeit widmen will, umriss. VdK-Vorsitzender Erwin Stock (Hörgenau) verwies in seinem Tätigkeitsbericht auf 21 neue Mitglieder, die 2021 gewonnen werden konnten und sich somit ein Mitgliederstand von 271 zum Ende letzten Jahres ergab. Es gab auch drei Todesfälle zu verzeichnen sowie fünf Austritte. Drei Personen wechselten zu einem anderen Ortsverband.

Vorsitzender Erwin Stock und der VdK-Kreisvorsitzender zeichneten folgende Mitglieder für 25 Jahre Treue zum Sozialverband VdK aus: Irma von Alt (Eichelhain) Manfred Schulz (Dirlammen), Kurt Stein (Eichelhain), Mechthild Höll (Engelrod). Alle anderen bekommen die Urkunde nachgereicht. Dies sind für 25 Jahre noch Monika Pleier (Dirlammen) und Charlotte Bosch-Krauß. Für zehn Jahre Carina Fatum (Lauterbach), Doris Naß-Lauterbach (Engelrod) Elisabeth Gieß (Engelrod), Erwin Drenker (Eichelhain) Herbert Tamm (Hörgenau), Therese Rausch (Engelrod), Emma Schaaf (Eichelhain).

„Die Zeit, in der wir uns bewegen, ist eine andere geworden“, stellte Kreisvorsitzender Röhr fest. Die Corona-Pandemie sei noch lange nicht vorbei und durch den Krieg in der Ukraine sei die Krisenstimmung noch verstärkt worden. Man habe jetzt die Sorge, wie alles weiter gehe und was im kommenden Winter passieren werde. Entscheidend sei, dass der VdK darauf achte, dass die Lasten gerecht verteilt würden. Man müsse auch hinterfragen, ob das Geld für die Entlastungen richtig eingesetzt werde. Der VdK sei als parteiunabhängiger Verband gerade in solchen Zeiten notwendig und lege daher die „Finger in die Wunde“. Dazu gehörten auch die Lebensmittelpreise und eine soziale Umgestaltung der Klimapolitik. „Haben die irgendwo in Berlin eine Schatzkammer aufgetan?“, richtete er den Fokus fragend auf die Staatsausgaben. „Da muss aufgepasst werden, dass wir nicht Lasten anschaffen, die dann nachfolgenden Generationen über Gebühr zurückzahlen müssen“, mahnte Röhr.