Feuerwehreinsätze in Bobenhausen und Landenhausen

Es war zwar "nur" der Anbau, jedoch drohten die Flammen, auf das Wohnhaus im Ulrichsteiner Stadtteil Bobenhausen überzugreifen. © webe

Feuerwehreinsätze in Bobenhausen und Landenhausen: Flammen eines brennenden Anbaus in Bobenhausen drohten, auf das Wohnhaus überzugreifen. Außerdem qualmte ein Keller in...

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BOBENHAUSEN/LANDENHAUSEN. Zwei Einsätze verzeichneten die Vogelsberger Feuerwehren in der Nacht von Montag auf Dienstag: Zuerst meldete die Leitstelle des Vogelsbergkreises gegen 23.30 Uhr einen Scheunenbrand im Ulrichsteiner Ortsteil Bobenhausen. Später wurden die Kollegen aus Wartenberg noch in ihrer Gemeinde aktiv.

Es war zwar "nur" der Anbau, jedoch drohten die Flammen, auf das Wohnhaus im Ulrichsteiner Stadtteil Bobenhausen überzugreifen. © webe
Das Dach der Hütte in Bobenhausen wurde nach dem Löschen entfernt. © webe
40 Einsatzkräfte waren in Bobenhausen vor Ort. © webe
In Landenhausen sorgte eine qualmende Heizung für Aufregung. © webe

Aber zuerst nach Bobenhausen: Beim Eintreffen der Feuerwehren in der Straße "Am Mühlrain" stellte sich heraus, dass ein Anbau an einem Wohnhaus bereits in Vollbrand stand. Sofort wurde ein massiver Löschangriff durch mehrere Trupps unter Atemschutz eingeleitet, da sich bereits die Rollläden am Wohnhaus durch die enorme Hitze verformt hatten. Es drohte, dass die Fensterscheiben bersten und das Feuer auf das Wohnhaus übergreifen könnte. Die Brandschützer hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte entfernten das Dach des Überstandes. Als Brandursache vermutet die Polizei eine Mülltonne, die vermutlich durch heiße Asche in Brand geraten war.

Da es sich bei der Meldung um einen Scheunenbrand handelte, wurden die Feuerwehren aus Mücke-Höckersdorf, die Feuerwehr Mücke mit der Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug, die Feuerwehr Bobenhausen II sowie die Feuerwehr Ulrichstein alarmiert. Somit waren insgesamt 40 Brandschützer unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Andreas Hädicke am Einsatzort, ebenso der Rettungsdienst und eine Streife der Polizei. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, war bei Abschluss der Arbeiten noch nicht klar.

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Große Aufregung herrschte dann am Dienstagmorgen in Landenhausen. Gegen 0.41 Uhr meldete die Leitstelle des Vogelsbergkreises einen Kellerbrand. Die Anwohnerin selbst hatte die Feuerwehr alarmiert. Ihr Mann hatte sie benachrichtigt, dass die Pelletheizung eine Fehlfunktion hatte, sagte Julian Haß, Einsatzleiter und Wehrführer der Feuerwehr. Die Brandschützer fanden einen verrauchten Heizungskeller vor. Es wurden zum Glück keine Personen verletzt.

Die Feuerwehr hatte einen Löschangriff unter Atemschutz zur Erkundung aufgebaut sowie einen Sicherheitstrupp gestellt. Der Keller wurde belüftet und die Heizungsbaufirma in Kenntnis gesetzt. Am Einsatzort waren 45 Brandschützer, der Rettungsdienst und eine Streife der Lauterbacher Polizei, fasste Julian Haß zusammen. Ein Sachschaden ist nicht entstanden.