Benachteiligten eine Perspektive geben

(red). Auch in diesem Jahr stellt das Hessische Sozialministerium dem Wetteraukreis das Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget zur Verfügung. Das Fördervolumen umfasst bis...

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WETTERAUKREIS. (red). Auch in diesem Jahr stellt das Hessische Sozialministerium dem Wetteraukreis das Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget zur Verfügung. Das Fördervolumen umfasst bis 2021 rund eine Million Euro. Benachteiligte Menschen sollen mit diesem Programm dabei unterstützt werden, ihre Beschäftigungs- und Ausbildungsfähigkeit zu fördern oder eine Berufsausbildung und berufliche Qualifizierung zu erhalten.

Der fortgeschriebene hessische „Aktionsplan zur Integration von Flüchtlingen und Bewahrung des gesellschaftlichen Zusammenhalts“ stellt auch für den Wetteraukreis zusätzliche Landesmittel für die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt sowie für die berufsbezogene Sprachförderung bereit. Training und Erprobung von Beschäftigungsfähigkeit, Ausbildungsvorbereitung und geförderte Ausbildungsabschlüsse sowie passgenaue Qualifizierung: Das sind die Bausteine, die benachteiligte Menschen fit machen sollen, damit sie eigenständig ihre Existenz sichern können.

„Es bleibt eine herausfordernde Aufgabe, jungen Menschen mit weniger guten Startvoraussetzungen eine berufliche Perspektive zu geben, aber auch Langzeitarbeitslose so zu qualifizieren, dass sie den Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes gewachsen sind. Die Integration von Benachteiligten wie auch Flüchtlingen in unsere Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt zu organisieren und voranzubringen, ist eine vordringliche Aufgabe im Gesamtkontext Inklusion“, sagt Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch.

Die Planungen wurden mit dem Jobcenter Wetterau eng abgestimmt. Eine Mitfinanzierung der verschiedenen Projekte aus Kreismitteln und Eingliederungsmitteln des Jobcenters Wetterau ist wichtig, insbesondere, um längerfristige bewährte Förderangebote sicherzustellen.