Weitere Öffnungen in Hessen in der neuen Corona-Woche

aus Coronavirus-Pandemie

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Die Gastronomen bereiten sich vor: Essen und Trinken in Restaurants und anderen Gaststätten ist ab dem 15. Mai wieder möglich - unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen. Foto: dpa

Im Umgang mit der Coronavirus-Pandemie gibt es in Hessen weitere Lockerungen. Bald können unter bestimmten Maßgaben auch wieder Restaurants öffnen. Was sich noch ändert.

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WIESBADEN. In der nun startenden, nächsten Corona-Woche und dem Leben mit der Pandemie erwartet Hessen weitere Veränderungen. Einige Themen im Überblick:

Gastronomie

Essen ausliefern oder abholen lassen war seit dem Lockdown erlaubt geblieben, Essen und Trinken in Restaurants und anderen Gaststätten durften die Menschen aber nicht mehr. Das ist nun ab dem 15. Mai wieder möglich - unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen. Als Faustregel gilt ein Gast pro fünf Quadratmeter. Bedienungen und Küchenpersonal müssen Mundschutz tragen, für Gäste wird dies - außer natürlich beim Essen - empfohlen. Diskotheken und Clubs müssen nach wie vor geschlossen bleiben.

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Kinderbetreuung

Seit Samstag besteht die Möglichkeit, familiäre Betreuungsgemeinschaften aus bis zu drei Familien zu bilden. In einem ersten Schritt erweitert Hessen ab dem 11. Mai die Berechtigungen zur Teilnahme an der Notbetreuung. Vom 2. Juni an sollen die Kindertagesstätten im eingeschränkten Regelbetrieb wieder für alle Kinder öffnen. HANDEL: Auch für große Läden ist nun wieder Geschäftsbetrieb möglich. Die Verkaufsflächenbegrenzung von 800 Quadratmeter im Einzelhandel besteht seit Samstag nicht mehr. Stattdessen gilt die Regel: ein Kunde pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche. Es wird wieder mehr Leben in Hessens Einkaufszonen kommen.

Hochschulen

Die hessischen Hochschulen können nach den jüngst beschlossenen Corona-Lockerungen entscheiden, ob sie wieder Lehrveranstaltungen vor Ort anbieten. Präsenzveranstaltungen sind nach den Vorgaben des Landes seit Samstag "grundsätzlich wieder möglich, gleichzeitig sollten Online-Angebote weiterhin genutzt werden". Die Universitäten fokussieren sich nach einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur vorerst auf digitale Lehrangebote oder prüfen das weitere Vorgehen.

"Es gibt hier viel zu beachten, etwa - als ein Beispiel von vielen - wie die weiterhin geltenden, strikten Hygiene- und Abstandsregeln gegebenenfalls umzusetzen wären", teilte die Technische Universität Darmstadt (TU) mit. Das Mitte April gestartete Sommersemester findet in Hessen wegen der Coronavirus-Pandemie bislang größtenteils online statt.

Freizeitsport

Ist wieder möglich, wenn er kontaktfrei und mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen einzelnen Menschen ausgeübt werden kann. Der Landessportbund geht allerdings davon aus, dass die meisten Vereine nicht sofort wieder starten werden. In vielen Fällen müssten erst Hygienekonzepte umgesetzt werden. Außerdem müsse geklärt werden, welche Sportstätten – viele davon seien in kommunaler Hand – ab welchem Zeitpunkt wieder geöffnet sind.

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Spielhallen

Spielhallen, Casinos und Wettbüros dürfen vom kommenden Freitag (15. Mai) an ebenfalls wieder aufmachen.

Von dpa