Eintracht Altwiedemus kassiert 0:4-Heimsniederlage gegen...

Der Altwiedermuser Torwart Philipp Wolf pflückt sich den Ball und wird von Ober-Rodens Sebastian Marweg (rechts) bedrängt. Vorne: Julian Skok (Altwiedermus). Foto: sen

Nach dem zweiten Saisonsieg vier Tage zuvor gegen Viktoria Urberach wurde Aufsteiger SV Eintracht Altwiedermus in der Fußball-Verbandsliga Süd sehr schnell wieder auf den...

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ALTWIEDERMUS. (kla). Nach dem zweiten Saisonsieg vier Tage zuvor gegen Viktoria Urberach wurde Aufsteiger SV Eintracht Altwiedermus in der Fußball-Verbandsliga Süd sehr schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

SV Eintracht Altwiedermus – FC Germania Ober-Roden 0:4

Gegen den Tabellenachten FC Germania Ober-Roden kassierten die Ronneburger eine am Ende deutliche 0:4 (0:2)-Heimniederlage. Auf Seiten der Gäste avancierte Mohammed Hakimi mit seinem Dreierpack zum Matchwinner.

Weder spielerisch und auch nicht in punkto Einsatzwillen konnte die Eintracht an die zuletzt gezeigte Leistung anknüpfen. „Zwei Gegentreffern ging eine klare Abseitsstellung voraus. Allerdings war dies nicht der Grund für diese verdiente Niederlage“, teilte Bernd Fernau, Sportlicher Leiter des SVA, nach Spielende mit. „Im Angriff weist der SVA deutliche Schwächen auf, was bisher nur sieben erzielte Treffer dann auch belegen. Es hat im gestrigen Spiel hinten und vorne nichts zusammen gepasst“, führte Fernau weiter aus.

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Gegenüber dem Heimauftritt gegen Urberach wurde SVA-Coach Heinz-Martin Walther kurzfristig zu einer personellem Umstellung gezwungen. Da Marcel Schwalm nach dem Aufwärmen passen musste, stand Nicolai Andrejic in der Anfangsformation. Der Gast aus Ober-Roden kam als klarer Favorit nach Altwiedermus und der Spielverlauf bestätigte die Ausgangsposition letztlich auch. Die Germanen aus Ober-Roden erwischten einen Blirtzstart. Fabian Friess köpfte nach einem Eckstoß und Fehler von SVA-Keeper Philipp Wolf zum frühen 0:1 ein (5.). Die Spieler der Eintracht schien dieser frühe Gegentreffer sichtlich zu lähmen, denn es passierte im Spiel nach vorne sehr wenig. Kurz vor der Halbzeit baute der Gast seine Führung aus. „In klarer Abseitsposition“ , so Fernau, kam Mohammed Hakimi an den Ball, der überlegt zum 0:2-Pausenstand abschloss (42.).

Nach dem Wechsel änderte sich am Spielverlauf dann wenig. Auch deshalb, weil Ober-Roden bereits kurz nach Wiederanpfiff in Person von Hakimi nachlegte und mit dem 0:3 den Sack frühzeitig zu machte (50.). Als Hakimi ein drittes Mal zuschlug und den Ball zum 0:4-Endstand in die SVA-Maschen setzte, war die Messe aus Sicht der Ronneburger endgültig gehalten (67.). Was dann noch auf dem Platz passierte, kann man wie folgt umschreiben: Der Gast aus Ober-Roden wollte nicht mehr und der SVA war am Sonntagnachmittag nicht in der Lage, zumindest noch eine Ergebniskorrektur herbei zu führen.

SV Eintracht Altwiedermus: P. Wolf – Skok, Stenger, Schulz, Laumer (68./Liuzzo), Ennin, Sommer, J. Wolf, Köhler, Andrejic (72./Juling), Ölmez (68./Scheffler).

FC Germania Ober-Roden: Weinreich – Feuchter, Özgün, Friess (32./Nessen), Marweg, Firat, Hakimi (75./Hernandez), Bidou, Lehnert, Gruber (81./Bäcker), Dapp.

Tore: 0:1 (5.) Friess, 0:2 (42.) Hakimi, 0:3 (50.) Hakimi, 0:4 (67.) Hakimi; Schiedsrichter: Martin Maienschein (Sinntal); Zuschauer: 140.