Eintracht Frankfurt: Jonathan de Guzman erwartet heißen Kampf...

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Jonathan de Guzman. Screenshot: Eintracht Frankfurt

Jonathan de Guzman ist im neuen Jahr wie ein Neuzugang bei der Frankfurter Eintracht. Der ehemalige holländische Nationalspieler hat nach langer Verletzungspause ein ebenso...

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FRANKFURT. Jonathan de Guzman ist im neuen Jahr wie ein Neuzugang bei der Frankfurter Eintracht. Der ehemalige holländische Nationalspieler hat nach langer Verletzungspause ein ebenso unerwartetes wie gutes Comeback gefeiert und gehört seit einigen Wochen zu den besten Spielern. Für den Rest der Saison erwartet der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler nun einen „Thriller“ im Kampf um die internationalen Plätze. Seine Antworten und Ansichten.

Über den Endspurt in der Liga: „Wir haben noch sieben Spiele, na ja, vielleicht ja auch noch neun. Da ist noch sehr viel möglich. Wir hatten das zu Beginn auch nicht erwartet, aber jetzt ist es Realität für uns und unsere Fans. Die Mannschaft ist stabil, wir haben wenig Verletzungen. Wir versuchen alles, was möglich ist.“

Über die Unterschiede zwischen Heim- und Auswärtsspielen: „Wir haben ein schweres Programm, spielen auswärts bei den direkten Konkurrenten. Da ist es gut, wenn wir weiter zu Hause gewinnen. Wir versuchen, jedes Spiel gleich anzugehen, auch auswärts. Wenn wir da die gleiche Mentalität an den Tag legen wie zuletzt in unserem Stadion, dann können wir viel erreichen. Wir wollen attackieren, hoch pressen.“

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Zu den Chancen auf Champions League oder Europa League: „Das verändert sich von Woche zu Woche, alle sind ja ganz eng beieinander. Man sieht das ja, wenn auf einmal Köln gegen Leverkusen gewinnt. Für alle ist das jetzt ein Thriller. Das macht aber auch Spaß. Wir werden machen, was wir können.“

Über den Teamspirit: „Wir haben Spieler mit ganz vielen Nationalitäten im Team, aus verschiedenen Kulturen. Es ist ganz wichtig, dass wir alle zusammenstehen. Jeder hilft jedem. Gerade die deutschen Spieler helfen allen, damit wir anderen den deutschen Stil begreifen. Wie zum Beispiel die Pünktlichkeit. Und der Trainer legt auf all das auch großen Wert. Dieser Zusammenhalt ist ganz wichtig, um erfolgreich zu sein.“

Über das Sprachengewirr in der Kabine: „Wir versuchen Deutsch zu reden, wir haben ja auch Unterricht. Aber hauptsächlich wird doch Englisch gesprochen. Und mit Jetro Willems rede ich auch Holländisch.“

Über seine Stärke bei der Ausführung von Standards: „Auf allen meinen Stationen, schon in der Jugend, habe ich das immer geübt. Und ich übe es auch jetzt im Training immer weiter.“

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Über die Gründe, warum er in diesem Jahr nach einer langen Verletzungspause besser spielt als zu Beginn der Saison: „Ich habe ein bisschen Zeit gebraucht, um reinzufinden. Mit der Zeit habe ich auch meine Linie gefunden und weiß, wie ich der Mannschaft helfen kann. Ich kann auf der ‚6‘ spielen und auf der ‚8‘, defensiv und offensiv. Im Grunde bin ich ein Spieler zwischen den Strafräumen.“

Von Peppi Schmitt