TuBa will Schwänen die Federn pflücken - und zweiten Sieg

Ahmet Marankoz (grau) hält gleich gegen zwei Eltviller die Rübe hin - und soll selbiges auch in Schwanheim machen.  Foto: Bär

Fußball: Verbandsligist TuBa Pohlheim visiert nach erstem Saisonsieg über die Spvgg. Eltville auch bei Germania Schwanheim drei Zähler an.

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POHLHEIM/GIESSEN. Pohlheim/Gießen (thos). Am Fitnesszustand arbeiten, kleinere Brötchen backen, von Spiel zu Spiel schauen: So geht der FC TuBa Pohlheim, als einer der Titelanwärter in die Saison der Verbandsliga Mitte gestartet, mit seiner aktuellen Situation nach zwei Auftaktniederlagen um.

Germ. Schwanheim - TuBa Pohlheim (Sonntag, 14 Uhr)

Ein erstes Erfolgserlebnis und dem Interims-Spielertrainerduo Pierre Chabou und Gino Parson stellte sich am vergangenen Sonntag mit dem etwas glücklichen 2:1-Sieg über die Spvgg. Eltville ein. Ahmet Marankoz stellte per Foulelfmeter den Dreier sicher. Beteiligt war daran auch "Comebacker" Helmut Schäfer, der zuvor einen klugen Freistoß auf Marankoz gespielt hatte, der anschließend regelwidrig im Sechzehner gestoppt wurde. Schäfer war knapp zwei Jahre mit einem Kreuzbandriss ausgefallen. Jetzt gilt es für die Mannen aus Holzheim, im Frankfurter Stadtteil Schwanheim nachzulegen.

Die Germania hat zwei karge Jahre hinter sich und "profitierte", ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, von den beiden coronabedingten Abbrüchen beziehungsweise Annullierungen. Als Tabellen 16. und 19. schwebten die Schwanheimer jeweils in großer Abstiegsgefahr - und auch in der aktuellen Runde läuft es alles andere als rund. Jeweils ein Viererpack an Treffern schnürten die Gegner der Germania: 1:4 in Weyer, 2:4 gegen Cleeberg, 1:4 in Biebrich. "Schwanheim ist für mich gewissermaßen ein unbeschriebenes Blatt. Ich erinnere mich an frühere Spiele, da sind sie öfter auch in Schönheit gestorben. Sie hatten immer gute Fußballer in ihren Reihen. Wir werden mit großem Respekt dahin fahren, zumal auch wir bis jetzt dreimal hätten verlieren können."

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Bei TuBa fällt weiterhin Keeper Mustafa Yaman rotgesperrt aus, ebenso Chabou mit einer Zerrung. Hinter Offensivmann Kevin Rennert, der sich gegen Eltville eine Wadenzerrung zugezogen hat, steht ein Fragezeichen.