Kantersieg der SG Stockhausen/Blankenau

m Archivfoto: Zinn

Für die Moral, für das Selbstbewusstsein und natürlich auch für das Punktekonto: Die SG Stockhausen/Blankenau hat einen überlebenswichtigen Dreier eingefahren mit dem 6:1...

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HERBSTEIN. Für die Moral, für das Selbstbewusstsein und natürlich auch für das Punktekonto: Die SG Stockhausen/Blankenau hat einen überlebenswichtigen Dreier eingefahren mit dem 6:1 (1:0) beim FV Steinau. Und dennoch war Spielertrainer Christopher Erb nicht vollends zufrieden mit der Torausbeute, denn "trotzdem sind es locker noch zehn Treffer zu wenig".

FV Steinau - SG Stockhausen/Blankenau 1:6

Erb haderte dabei damit, dass zwischen Timo Schäfers Führungstreffer (7.) und Tom Münkers Tor zum 2:0 fast eine Stunde lag. "Wenn es zur Pause 8:0 oder 8:1 steht, dann hätte sich Steinau nicht beschweren können, egal was der Steinauer Trainer dazu meint", so Erb, dessen Mannschaft von der ersten Minute an das überlegene Team war,.

Die SG Stockhausen/Blankenau knüpfte an die ordentlichen bis guten Leistungen bei den jüngsten Auftritten an, während der FV Steinau auf ganzer Linie enttäuschte. Allein Schlussmann Sebastian Hämel war es zu verdanken, dass der FV Steinau nicht schon vor dem Pausenpfiff aussichtslos in Rückstand geriet. "Wir hatten mit Sicherheit zehn 1:1-Situationen, in denen uns entweder das Schussglück fehlte, ein wenig Unvermögen dabei war oder Hämel einfach überragend reagiert hat", berichtete Erb.

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Den zunehmend anschwellenden Hals seines Spielertrainers "entlüftete" schließlich Münker mit dem erlösenden Treffer zum 2:0. Als dann zunächst Routinier Gunter Eidmann gar auf 3:0 stellte und der eingewechselte Jakob Christen keine zwei Minuten nach Christoph Müller Anschlusstreffer auf 4:1 stellte, war der Weg klar vorgegeben. Sehr gut getan haben dürften auch die beiden abschließenden Treffer des verdienten Siegers dem ehemaligen Hauswurzer Khalid Rashid. Gegen Rückers noch zwei tausendprozentige Tore ausgelassen, zeigte der Stürmer, dass er seinen Torriecher nicht verloren hat. Er schnürte einen Doppelpack zum zweiten Saisonsieg seiner SG Stockhausen/Blankenau, die nun Morgenluft wittert im Abstiegskampf.

"Ob 6:1 oder 16:1: Es gibt auch für diesen Sieg nur drei Punkte. Uns tut dieser Sieg gut, aber wir wollen bis zur Winterpause nun unbedingt nachlegen", blickt Erb bereits voraus. Am kommenden Wochenende geht es zum Derby nach Lanzenhain zur formstarken FSG Vogelsberg. Und dann haben Erb und Co. auch noch das Nachholspiel gegen die SG Löschenrod in der Hinterhand. Das Team aus dem Eichenzeller Ortsteil liegt aktuell sechs Zähler vor dem Aufsteiger aus dem Vogelsberg - aber: dieses Szenario kann sich noch vor der Winterpause gewaltig ändern.

Steinau: Hämel; Heuschkel, Kalus, Lenkersdörfer, Lauter, Lotz, Pusch, Müller, Gerwald, Nsowah, Rützel. Einwechselspieler: Mohammadi, Krapf, Thielemann.

Stockhausen/Blankenau: Jökel; Krah, Fischer, Christian Schäfer, Münker, Timo Schäfer, Neidert, Schrimpf, Erb, Gunter Eidmann, Khalid Rashid. Einwechselspieler: Christen, Shabani.

SR: Gahis Safi (Erlensee). Gelb-Rote Karte: Samad Mohamadi (Steinau, 88.). Z: 50.

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Tore: 0:1 Timo Schäfer (7.), 0:2 Tom Münker (63.), 0:3 Gunter Eidmann (67.), 1:3 Christoph Müller (68.), 1:4 Jakob Christen (70.), 1:5 und 1:6 Khalid Rashid (78,, 81.).