Leichtathletik-EM: Julian Weber im Finale

Bei der Leichtathletik-EM in München steht der Mainzer Speerwerfer Julian Weber im Finale. Doch der Rücken macht etwas Probleme.

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MÜNCHEN. So dürfte sich Julian Weber die Speerwurf-Qualifikation bei der Leichtathletik-EM in München vorgestellt haben. Gleich im ersten Versuch gelang dem WM- und Olympia-Vierten ein Versuch auf 80,99 Meter. Bei schwierigen Bedingungen kam nur der Topfavorit Jakub Vadlejch weiter. Der Tscheche, von Weltrekordhalter Jan Zelezny trainiert, warf den Speer auf 81,81 Meter. Die ursprünglich geforderte Quali-Weite von 83,50 Metern schaffte kein Athlet aus den beiden Qualifikationsgruppen.

Der Rücken macht Probleme

Nach dem zweiten Wurf ein kleiner Schockmoment bei Weber. Nach dem Wurf über 73,27 Meter fasste sich der Werfer des USC Mainz an den Rücken, lief zu seinem Coach Burkhard Looks. Einen dritten Versuch nahm er nicht mehr. Auch so untermauerte Weber seine Medaillenansprüche.

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Auch Andreas Hofmann (Mannheim) qualifizierte sich mit 77,29 Metern für das Finale. Für Thomas Röhler (Jena), Olympiasieger 2016 und Europameister 2018, lief wenig zusammen. Er schied mit 71,31 Metern aus. Das Finale steht zum Abschluss der Titelkämpfe in München am Sonntagabend ab 19.50 Uhr an.